Gigantische Zukunftsvisionen
In den kommenden zehn Jahren wird das Land umgebaut, beim letzten Besuch die Überraschung schlechthin. Alles, inklusive des bis dato so berühmten Burj al Arab, wird dann fast bescheiden aussehen. Aus 50 Kilometer Strand werden 1500 Kilometer, möglich gemacht durch den Bau künstlicher Inseln. Das Gesellenstück „The Palm Jumeirah“ ist schon fertig und wird eben besiedelt. 2003 wurde es geplant, dann haben Deichbauer aus Holland sieben Millionen Tonnen Fels als Fundamente in Form einer Palme ins Meer gebracht, haben 94 Millionen Kubikmeter Sand darauf geschüttet, ein paar tausend Villen und Appartements wurden gebaut. Sie wurden alle innerhalb von drei Monaten verkauft, möglich gemacht durch ein neues Gesetz, das auch Ausländern Grundbesitz gestattet. Der Wasseraustausch im Inneren erfolgt im 24-Stunden-Rhythmus durch drei Öffnungen. An spektakulärster Stelle wird das Hotel „Atlantis – The Palm“ von Sol Kerzner thronen, die „Trump Cooperation“ wird 300 Meter hohe Hoteltürme in Diamantstruktur in den Himmel schicken. Das alles ist quasi schon „Sand von gestern“. Derzeit geplant sind zwei weitere, noch größere „Palmen“ und die Malediven aus Menschenhand – 300 private Inseln, davon sollen auch schon ein paar verkauft worden sein. So quasi zum Drüberstreuen ziehen sie derzeit hunderte Meter lange Kanäle ins öde Land, an deren Ufer Villen und Marinas stehen werden, Golfplätze werden angelegt und „Dubailand“ konzipiert, eindrucksvoller als Disneyland, mit dem weltweit größten Hotel, dem höchsten Turm und dem riesigsten Aquarium versteht sich.